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Ultras Dynamo – Semperoper

Mein persönliches Highlight für das Jahr 2018

Am 18. Dezember 2017 öffnete die Semperoper Dresden ihre Pforten für eine schwarz-gelbe Choreografie. Andreas Mühe, vielfach ausgezeichneter Fotograf und Künstler, setzte ULTRAS DYNAMO im Zuschauerraum des weltberühmten Opernhauses in Szene. Das Foto wurde Teil des Jahresheftes für die Opernspielzeit 2018/19, das am 22. Februar präsentiert wurde. DynamoTV war dabei und zeigt, wie das Foto entstanden ist.

Dynamo‘s neues Präsidium

Holger Scholze, Ronny Rehn, Michael Bürger das sind die Namen des neu gewählten SGD Präsidiums. 501 stimmberechtigte Mitglieder erschienen am Mittwochabend im Kongresszentrum um sich an der Wahl zu beteiligen und verteilten 914 Kreuzchen wie folgt.

Holger Scholze erhielt 356 und Ronny Rehn 237 Stimmen auf den Plätzen folgten Uta-Verena Meiwald mit 197, Simone Saloßnick mit 102 und Ulf Döring mit 22 Stimmen. Michael Bürger stand bereits vor der Wahl als Präsidiumsmitglied fest.

Weshalb die Wahl nötig war darauf möchte ich hier gar nicht mehr großartig eingehen. Eins steht für mich aber fest – auch wenn ein Präsidium bei der SGD “lediglich” repräsentative Aufgaben zu erledigen hat so waren Änderungen in dem Gremium absolut überfällig und die Wahl zeigt einmal mehr das ein Mitgliedervotum sehr gut funktionieren kann.

Holger Scholze welcher Hauptberuflich als TV-Börsenkorrespondent sowie Moderator seinen Lebensunterhalt verdient war in 2011 bereits für ein Jahr als Leiter der Medien und Kommunikationsabteilung u.a. auch mit der Funktion des Pressesprechers bei der SGD betraut und kennt das gesamte Umfeld somit sehr gut. Das er damals im sogenannten “Team für Dynamo” unterwegs war sei hiermit verziehen. Er bringt jedenfalls das Auftreten und die Fähigkeiten mit um das Amt würdig zu begleiten.

Was mich persönlich besonders freut ist die Tatsache das sich die anwesenden Mitglieder haben nicht von forcierten Medienauftritten einer Frau Saloßnick (Gruß an Bild und MOPO) und diversen Blendgranaten haben manipulieren lassen sondern auf den vielleicht weniger präsidialen aber dafür extrem dynamischen Fußballexperten Ronny Rehn gesetzt haben welcher seit vielen Jahren fest in der Dynamo Community (Gruß ans DFF) verankert ist und mit seinem reichhaltigen Basiswissen als Allesfahrer, Freund des tschechischen Fußballs, akribischer und auch kritischer Spielberichtsschreiber genau jene Balance in das Präsidium bringt welche von Nöten ist um die breitgefächerte Anhängerschaft entsprechend uneitel zu repräsentieren.

Auch Lehmi unser Ex-Capo verdeutlichte in einer Wortmeldung nachdrücklich welches die Prioritäten in einem Mitglieder geführten Verein sind und gab dies den gewählten Personen ausdrücklich mit auf den Weg. Chapeau!

Auch Ex Capo Lehmi mit Wortmeldung

Alles in allem wünsche ich dem Gremium ein glückliches Händchen bei allen anstehenden Aufgaben!

Dynamo 4.0

…..okay krass! Die letzte Auswärtsniederlage ist noch nicht vollständig verdaut und nicht alle Weihnachtsplätzchen verputzt da schneit (trotz Plus Graden) seitens Verein eine Nachricht rein die aufhorchen lässt.

Dynamo ist jetzt 4.0 

Drapiert wird die Meldung mit einem Foto auf welchem uns FC Bayern Vorstandsvorsitzender Karl Heinz Rumenigge, Dynamos kfm.  Geschäftsführer Michael Born und Aufsichtsratsvorsitzender Jens Heinig entgegen strahlen. Ich gebe zu die Meldung mehrfach gelesen zu haben um halbwegs zu verstehen um was es hier eigentlich geht. Der Verein stellt sich also im Digitalzeitalter professioneller auf und greift auf die Dienstleistungen einer FC Bayern Digital & Media Lab GmbH zurück. Es fallen Begriffe wie Backendsysteme, Infrastruktur und Hosting. Virtuelle Strukturen die unter Anleitung von SAP und der Deutschen Telekom geschaffen wurden werden ab sofort genutzt um (Achtung!) die dynamischen Mitglieder und Finanzabteilungen darüber laufen zu lassen. 

Puh …harter Tobak und mir Kind der Spätsiebziger stellen sich da viele Fragen wie z.b. Passt das mit unserem Hauptsponsor einem namhaften Hosting Anbieter zusammen? Ist es Sinnvoll unsere Daten über die Server eines anderen Profi Vereins und damit im weitesten Sinne Mitkonkurrenten schleifen zu lassen? Liegt das extrahieren unserer Daten womöglich daran das es im gallischen Dorf zu eng wird oder wollen wir innerhalb unsere Palisaden schlicht mehr analog? Bringt allein die Verknüpfung mit dem Logo des FC Bayern einen auch sportlichen Mehrwert mit sich? Haben wir Dynamo 3.0 übersprungen oder zählt die dynamische Kochshow als diese? Wäre es angebracht gewesen diesen Schritt auf die Agenda der erst kürzlich stattgefunden Mitgliederversammlung (4.0 haha)  setzen zu lassen? 

Und am Wichtigsten! Werden wir zeitnah bezahlte Wichte in weißen Klu-Klux-Klan ähnlichen Outfits zu einem Telekom T geformt in unserem RHS ertragen müssen?

 Das sich neben der SGD noch andere Vereine wie der FC Basel 1893 oder die Austria aus Wien dazu entschlossen haben die Dienstleistung des deutschen Fußballkrösus in Anspruch zu nehmen ist für mich erstmal ein völlig wertfreier Nebenaspekt. Neben geringfügig Unwohlsein bleibt der Eindruck, dass in diese Mitteilung jede Menge hippe 4.0 Begriffe geschmissen aber nur unzureichend dargelegt wurde was sich im Detail für unseren e.V. an Mehrwert und aber auch Kosten ergeben. Nicht zuletzt werden wir womöglich bald mit Formaten wie Bayern.tv plus gegen geringes Entgelt konfrontiert?

Aber vielleicht bietet sich ja schon am heutigen Abend die Möglichkeit Fragen diesbezüglich im 1953TV dem dynamischen TV Format von Radio Dresden los zu werden. Start ist – wie sollte es anders sein- 19:53 Uhr.

In diesem Sinne – was zählt ist der Sport und die Hoffnung auf Punkte in Duisburg. Also bleibt stark!

Außer Spesen nix gewesen

Auch wenn es nix geileres gibt als an einem Samstag bei kuscheligen 0 Grad und somit besten äußeren Bedingungen im 450km entfernten Paderborn dem Spiel seiner SGD zu folgen so bleibt nach den 93 Minuten ein mehr als fader Geschmack (und das lag nicht am Warsteiner Stadion Bier) zurück. Der SCP hatte von Anpfiff an das Heft des Handelns in der Hand und man musste sich nach der klaren Pleite im letzten Heimspiel gegen Kiel schon wundern das ein Herr Walpurgis an der nahezu gleichen taktischen Ausrichtung und Aufstellung festhielt. Paderborn tat nicht mehr als das erwartbare und wenn ein Herr Heise in der PK vorm Spiel meint den Ostwestfalen zeigen zu müssen wie man als gestandener Zweitligist auftritt so werden diese wohl noch heute 2 Tage nach dem Spiel nicht aus dem lachen herauskommen. Mittlerweile mache ich mir echte Sorgen über die mannschaftliche Geschlossenheit und u.a. einen zunehmend frustriert wirkenden Patrick Ebert. Es stolpern Einzelkämpfer über den Platz bei denen sich auch qualitativ zunehmend die Nackenhaare aufstellen wenn man sich allein die kläglich vergebenen Großchancen welche es ohne Frage gab anschaut. Und ja Haris darf den Ball dann ruhig auch mal leicht anheben beim Versuch den denselbigen ins leere Tor zu schlenzen wenn Abwehrspieler und gegnerischer Torwart bereits auf dem Weg in die andere Ecke sind – so minimiert man die Wahrscheinlichkeit doch noch deren Fuß anzuschießen.

Die ebenfalls ca. 1200 mitgereisten Schwarzgelben taten ihre Enttäuschung nach Abpfiff lautstark kund und ich hege starke Zweifel das wir mit solch uninspirierten Auftritten im letzten Spiel des Jahres beim MSV Duisburg noch irgendeinen Punkt holen. Unschöne Erinnerungen an das letzte Jahr werden wach. Ob Maik Walpurgis derjenige ist welcher den negativen Trend stoppen kann darf bezweifelt werden. Ein aufgeblasener Trainerstab allein ist halt längst kein Qualitätsmerkmal denn wie sagte Ralf Minge einst so schön “Mentalität vor Qualität”.

In diesem Sinne einen besinnlichen 3. Advent!

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