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Kategorie: Spieltag

Was bleibt…

Anfang Januar ein Mittwochnachmittag 13 Uhr 0,5 Grad Celsius ordentlich Schneefall Dynamo ruft zum Testspielkick gegen den FSV Budissa Bautzen bevor es am Freitag ins Wintertrainingslager nach Belek in die Türkei geht. Und man höre und staune denn es ist an sich schon fast eine kleine Sensation das man hierfür die Stadiontore öffnete um dem dynamischen Anhang (kostenfrei!) Teilhabe zu gewähren. Weiter so!

Etwa 350 Zuschauer sahen den Kick im RHS zwischen der SGD und Budissa Bautzen

Angesichts der miserablen äußeren Bedingungen und einem Rasen der diesen Namen nicht verdient versuchten die Protagonisten auf dem Feld das Beste draus zu machen. Trainer Maik Walpurgis schickte für die ersten 45 Minuten die Herren Wiegers, Dumic, Benatelli, Röser, Atilgan, Ballas, Atik, Hamalainen, Hauptmann, Ehlers und Berko ins Rennen. Besonders hat es mich gefreut drei Nachwuchsspieler auf dem Spielfeld zu sehen die allesamt ihre Sache auch ordentlich machten Atilgan auch für ein Abstaubertor gut war. Das Spiel selbst hatte zugegeben mehr Slapstick Anteil als spielerische Elemente konnte somit vielleicht auch mehr als Charaktertest verstanden werden. Das zweite Tor in Halbzeit eins markierte Florian Ballas nach einer Ecke.

In Halbzeit zwei wurde komplett durchgetauscht und die Herren Boss, Nikolaou, Hartmann, Duljevic, Koné, Heise, Müller, Ebert, Gonther, Horvath und Löwe betraten den Kampfplatz. Mit dieser Besetzung kam sichtlich zug in die Begegnung – die Jungs hatten sich was vorgenommen. So ging es auch Schlag auf Schlag! Die Bälle blieben in der schlammigen Sauce regelrecht kleben, bei den Tacklings spritzte der Matsch in alle Richtungen…das hatte was für sich und verschiedene kuriose Szenen wurden mit Gelächter und Applaus der Anwesenden bedacht. Unter dem erstklassigen Support einer Kindergruppe die auch vorbeischaute wurde das Ergebnis bis auf 7:0 hochgeschraubt durch Tore von Kone, Ebert, Löwe, Horvath und nochmal Ebert.

Was bleibt nun von diesem Test an Erkenntnissen über? Zuallererst – gut das sich niemand verletzt hat auch wenn die eine oder andere Aktion echt gefährlich aussah (denke da an Rösers unfreiwilligen Spagat im gegnerischen Strafraum) Des Weiteren hatte ich das Gefühl, dass sich ausnahmslos alle reingehängt haben gerade auch ein Justin Löwe hat mir mit seinem Engagement und Spielverständnis imponiert. Ich hoffe bei den Verantwortlichen der Sportgemeinschaft setzt sich die Erkenntnis durch das es Usus sein sollte seinen Anhang die Möglichkeit zu bieten Testspielen beizuwohnen. In diesem Sinne Blicke ich gespannt auf das kommende Trainingslager und die wie immer vorzügliche Berichterstattung des Vereins darüber.

By the Way – bisher konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen wo unser Torwartnachwuchstalent steckte.

Wir lesen uns!


Außer Spesen nix gewesen

Auch wenn es nix geileres gibt als an einem Samstag bei kuscheligen 0 Grad und somit besten äußeren Bedingungen im 450km entfernten Paderborn dem Spiel seiner SGD zu folgen so bleibt nach den 93 Minuten ein mehr als fader Geschmack (und das lag nicht am Warsteiner Stadion Bier) zurück. Der SCP hatte von Anpfiff an das Heft des Handelns in der Hand und man musste sich nach der klaren Pleite im letzten Heimspiel gegen Kiel schon wundern das ein Herr Walpurgis an der nahezu gleichen taktischen Ausrichtung und Aufstellung festhielt. Paderborn tat nicht mehr als das erwartbare und wenn ein Herr Heise in der PK vorm Spiel meint den Ostwestfalen zeigen zu müssen wie man als gestandener Zweitligist auftritt so werden diese wohl noch heute 2 Tage nach dem Spiel nicht aus dem lachen herauskommen. Mittlerweile mache ich mir echte Sorgen über die mannschaftliche Geschlossenheit und u.a. einen zunehmend frustriert wirkenden Patrick Ebert. Es stolpern Einzelkämpfer über den Platz bei denen sich auch qualitativ zunehmend die Nackenhaare aufstellen wenn man sich allein die kläglich vergebenen Großchancen welche es ohne Frage gab anschaut. Und ja Haris darf den Ball dann ruhig auch mal leicht anheben beim Versuch den denselbigen ins leere Tor zu schlenzen wenn Abwehrspieler und gegnerischer Torwart bereits auf dem Weg in die andere Ecke sind – so minimiert man die Wahrscheinlichkeit doch noch deren Fuß anzuschießen.

Die ebenfalls ca. 1200 mitgereisten Schwarzgelben taten ihre Enttäuschung nach Abpfiff lautstark kund und ich hege starke Zweifel das wir mit solch uninspirierten Auftritten im letzten Spiel des Jahres beim MSV Duisburg noch irgendeinen Punkt holen. Unschöne Erinnerungen an das letzte Jahr werden wach. Ob Maik Walpurgis derjenige ist welcher den negativen Trend stoppen kann darf bezweifelt werden. Ein aufgeblasener Trainerstab allein ist halt längst kein Qualitätsmerkmal denn wie sagte Ralf Minge einst so schön “Mentalität vor Qualität”.

In diesem Sinne einen besinnlichen 3. Advent!

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